Im Rahmen eines festlichen Abends feierte der Sozial- und Gesundheitssprengel Kufstein-Schwoich-Thiersee sein 40-jähriges Bestehen. In den Fokus rückte dabei einerseits die bewegte Geschichte, andererseits die Herausforderungen der Ge-genwart und Zukunft.
Der Sozial- und Gesundheitssprengel verankert die Bedeutung als systemrelevante dritte und daher wesentliche Säule im Gesundheitsbereich. „Unsere Arbeit ist oft zu wenig sichtbar“, erklärt Geschäftsführerin Mag.a Petra Cattelan. „Anlässlich unseres Jubiläums haben wir unsere mobilen Pflege- und Betreuungsdienste ins öffentliche Bewusstsein gerückt“. Als Basis für die Arbeit des Sozial- und Gesundheitssprengels gelten wesentliche zeitlose Werte wie Achtung, Respekt vor der Selbstbestimmung, authentische Beziehungen und aufrichtiges Interesse am Menschen. Diese Werte bestimmen die Haltung und den täglichen Umgang mit den betreuten Menschen.
Das Jubiläum am 26. September stand unter dem Motto Von der Nachbarschaftshilfe zum professionellen Pflege- und Betreuungsdienst und fand im Kufsteiner Kulturquartier statt. Ein eigens dafür produzierter Film spannte den gelungenen Bogen zur Kernbotschaft. Landesrätin für Gesundheit, Pflege, Bildung, Wissenschaft und Forschung MMag.a Dr.in Cornelia Hagele resümiert: “Seit 40 Jahren steht der Sozial- und Gesundheitssprengel Kufstein-Schwoich-Thiersee für eine qualitätsvolle und wohnortnahe Pflege und Betreuung. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag für die Menschen in der Region und zeigt, wie wichtig die Vernetzung von mobiler Pflege, Tagespflege und verschiedenen Beratungsangeboten ist”.
Mit großer Zuversicht blickt die Geschäfts- und Pflegedienstleitung zudem auf das neue Sozial- und Gesundheitszentrum, das derzeit am ehemaligen Kasernenareal der Festungsstadt entsteht. Enge Vernetzung, kurze Wege und verstärkte Kooperation verbessern dabei die Services zum Wohl der heimischen Bevölkerung. Der Abend wurde künstlerisch abgerundet und von Klaus Schneider professionell moderiert. Obmann Peter Payr resümiert die gelungene Veranstaltung: „Unsere Feier machte spürbar, dass moderne Pflege nicht mit Strukturen beginnt, sondern mit Menschen, die Menschen begleiten“.